Beruf Papiertechnologe?

Fragen und Antworten!

Als Papiertechnologe stellst Du Papier, Karton, Pappe und Zellstoff her.

Du überwachst und steuerst die Produktion mit Hilfe von Computern und prüfst  die Qualität während der Produktion sowie der Endprodukte. Du bist für den technischen Zustand der Anlagen verantwortlich und wartest Maschinen und Anlagen und behebst kleinere Störungen.

Papier ist ein Naturprodukt. Die Arbeit bietet immer neue Herausforderungen und ist sehr abwechslungsreich. Außerdem hat man eine große Verantwortung für die Maschinen.

Voraussetzungen sind ein guter Hauptschulabschluss, ein Realschulabschluss oder Abitur.
Außerdem sind  für den Beruf des Papiertechnologen technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein, die Bereitschaft im Schichtdienst zu arbeiten und Spaß an der Arbeit im Team wichtig.

Bewerbungen sollten normalerweise ein Jahr vor Ausbildungsstart eingehen und spätestens nach den Sommerferien abgeschickt werden.

Die Ausbildung startet in der Regel am 1. August oder 1. September eines Jahres.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Mit Abitur kann man auf zwei Jahre verkürzen.

Für den Ausbildungsberuf Papiertechnologe findet der Unterricht im Papierzentrum Gernsbach in Baden-Württemberg oder im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Gewerbe und Technik „Johann Friedrich Pierer“/ Altenburg in Thüringen statt.

Der Unterricht findet als Blockunterricht statt. Insgesamt hat man 13 bis 16 Wochen theoretischen Unterricht pro Jahr, der meist in drei bis sechs Wochenblöcken angeboten wird.

Die Unterbringung ist ähnlich wie in einem Internat. Es gibt zahlreiche Schulungs- und Laborräume sowie viele Freizeiteinrichtungen.

Weitere Infos findest Du unter:
www.papierzentrum.org oder www.pierer-schule.de

Die Kosten für die Aufenthalte übernehmen in den meisten Fällen die Unternehmen.

Ob und wann Praktikumsplätze angeboten werden, erfährst Du direkt bei den Unternehmen. Bitte wende Dich an die Personalabteilung. Eine Übersicht der Unternehmen in Deiner Nähe findest Du hier.

Während der Ausbildung lernt man alle Abteilungen und Bereiche des Unternehmens kennen, die für den Beruf wichtig sind. Meist wird man zwei bis sechs Wochen in einer Abteilung eingesetzt – beispielsweise in der Stoffaufbereitung, in der Produktion direkt an der Papiermaschine, in der Ausrüstung oder im Labor.

Die durchschnittliche Vergütung in der Ausbildung liegt zwischen 810 und 912 Euro monatlich. Das ist mehr als die meisten Branchen zahlen.

Die Unternehmen bilden nach Bedarf aus. Das bedeutet, dass man in der Regel nach der Ausbildung auch übernommen wird.

om Familienunternehmen bis zum Konzern bieten die Arbeitgeber in der Papierindustrie vielfältige Möglichkeiten – an Standorten im In- und Ausland.

Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für spannende und vielseitige Aufgaben im Arbeitsleben – wir fördern Talente und bieten auch nach dem Abschluss der Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden und für neue Tätigkeiten  zu qualifizieren.

In der Papierindustrie gibt es viele Möglichkeiten sich weiterzubilden. Zum Bespiel kann man nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum Papiertechnologen eine zehnmonatige Vollzeitausbildung oder eine zweijährige Teilzeitausbildung zum Industriemeister Papiererzeugung machen.

Mit Fachhochschulreife, Abitur oder Meisterprüfung hat man auch die Möglichkeit Papiertechnik zu studieren.

Ja, die Papierindustrie bildet in vielen Berufen aus. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Maschinen- und Anlagenführer, Packmitteltechnologe, Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker, Chemikant, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann / Industriekauffrau

Bewerben kann man sich direkt bei den Unternehmen. Wende Dich an die Personalabteilung. Dort erfährst Du auch, ob Ausbildungsstellen frei sind.

Eine Übersicht der Unternehmen in der Papierindustrie findest Du hier.

Melde Dich gerne!

www.papier-ausbildung.de
info@papierzentrum.org
schulleitung@pierer-schule.de
info@vdp-online.de.